Seit fast drei Wochen ist Leo verschwunden. Wir haben überall nach ihm gesucht und geben die Suche natürlich nicht auf. Tag und Nacht rufen wir nach ihm, haben in der Umgebung nachgefragt und Duftspuren gelegt – in der Hoffnung, dass sie ihm helfen, den Weg nach Hause zu finden.
Doch bisher gibt es leider keine Spur von ihm. Wir hoffen einfach, dass Leo noch lebt und bald wieder nach Hause kommt.
Carsten und Sebastian sind aktuell große Sorgenkinder. Über Carsten, der bereits über 12 Jahre alt ist, hatten wir vor einigen Wochen berichtet, dass er stark abgebaut hat. Er kam zwischendurch nicht mehr aus eigener Kraft hoch und brauchte unsere Hilfe. Das ist zum Glück momentan nicht mehr erforderlich, aber durch eine ständige arthrosebedingte Fehlbelastung nutzt er sich teilweise die Klauen falsch ab. Deshalb müssen momentan einige Stellen mit Verbänden geschützt werden, damit er sich die Klauen nicht noch mehr verletzt. Insgesamt geht es ihm gerade wieder etwas besser, aber wir müssen dennoch realistisch bleiben, denn sein Zustand kann sich leider auch jederzeit wieder verschlechtern.
Sebastian ist eigentlich noch kein echter Senior, aber hat dennoch „Baustellen“ an den Klauen. Das passiert unter anderem, weil ein hohes Gewicht auf den Beinen lastet, denn Schweine wie Sebastian und Carsten werden auf schnelles Fleischwachstum gezüchtet und die Gesundheit der Tiere tritt dabei leider in den Hintergrund. In Mastbetrieben werden sie oft mit sechs bis acht Monaten geschlachtet und haben dann ein Gewicht von 110 bis 130 kg. Dürfen sie z. B. auf Lebenshöfen älter werden, erreichen sie Gewichte von 300 kg oder mehr und sind dadurch ganz anderen Belastungen ausgesetzt.
Basti hat in einer Vorderklaue Veränderungen am Klauenbein und heute wurde erneut geröntgt, um zu sehen, ob der Prozess weiter fortschreitet oder stagniert. Wir versuchen seine schmerzhafte Klaue jetzt mit einem sogenannten Klauenklötzchen zu entlasten und werden dann in den nächsten Tagen beobachten, wie es ihm damit geht.
Diese Woche durften wir Gabi von der Initiaive Vegan im Woid und Brigitte vom Waltini´s Stadl bei uns begrüßen. Im Gepäck hatten sie einen tollen Spendenscheck über 500 Euro für die Tiere auf dem Erdlingshof.
Gemeinsam mit weiteren engagierten Menschen haben die beiden einen Flohmarkt mit veganem Kuchenverkauf organisiert. Dabei kamen unglaublich 1.000 Euro für den Tierschutz zusammen – die Hälfte ging an den Erdlingshof.
Von Herzen Danke für euren großartigen Einsatz! Und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an alle die mitgeholfen und zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben.
In der Dezember Ausgabe des Magazins „Ein Herz für Tiere“ wurde der Erdlingshof in einer großen Reportage vorgestellt. Hier können Sie den ganzen Bericht nachlesen.
Leider mussten wir unsere liebe Phia über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Phia kam Anfang dieses Jahres sehr krank zu uns. Nach einigen Behandlungen ging es ihr aber viel besser und sie hatte einen schönen Sommer und Herbst mit ihren neuen Hühnerfreundinnen. Vor einiger Zeit wurde sie leider erneut krank und dieses Mal konnten ihr die Medikmente leider nicht mehr helfen.
Leb wohl, Phia. Du bleibst in unseren Herzen, so wie auch alle anderen, die schon voraus gegangen sind.
Ab sofort bekommst du zu jeder (nicht befristeten) neuen oder erhöhten Patenschaft den traumhaften Erdlingshof-Wandkalender als Geschenk.
Patenschaften sind nicht nur eine wertvolle Unterstützung – sie lassen sich auch wunderbar verschenken! Weitere Infos: https://www.erdlingshof.de/patenschaft/
Bitte teile unsere Aktion! Denn Patenschaften sind unsere wichtigste Säule – sie helfen aktiv, Leben zu retten und zu sichern.
Lola kam zusammen mit ihren beiden Freundinnen vor ungefähr einem Jahr zum Erdlingshof. Sie wurde an einer stark befahrenen Straße gesichtet und von zwei Tierschützerinnen gesichert und zu uns gebracht. Woher Lola und ihre Freundinnen kamen, konnte nie heraus gefunden werden.
Lola war eine sehr selbstbewusste Hühnerdame und hat ihr freies Leben auf dem Erdlingshof in vollen Zügen genossen. In der letzten Woche war sie etwas auffällig und auch beim Abtasten war nicht alles so, wie es sein sollte. Nach weiteren Untersuchungen und Ultraschall wurde eine Eidotterperitonitis festgestellt und Lola musste operiert werden. Eine OP ist bei Hühnern immer ein hohes Risiko, aber meist bleibt keine andere Wahl. Lola hat die OP leider nicht überlebt.
Lola starb an den Folgen des Eierlegens, denn Hühner sind dazu gezüchtet, möglichst viele Eier zu „produzieren“ und das geht früher oder später zu Lasten des Körpers.
Liebe Lola, Du bleibst uns mit Deiner vorwitzigen Art in Erinnerung und wir werden Dich nie vergessen. Gute Reise über die Regenbogenbrücke…
Eine große Dame hat die Erdlingshof-Bühne für immer verlassen.
Bonnie ist im hohen Alter über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie war von Anfang an Teil unseres Hofes, hat ihn mitgeprägt und war stets präsent – mit ihrer Stimme, ihrer Persönlichkeit und ihrer ganz eigenen Art, uns mitzuteilen, was sie mochte – und was ganz und gar nicht. Das legendäre Bonnie-Quieken wird uns fehlen, ebenso wie ihr unverwechselbares Wesen und die innige Freundschaft zu Gans Möp Möp, die ihr Köfferchen für die letzte Reise bereits vor acht Monaten gepackt hatte.
Ach Bonnie, wir wussten, dass dieser Tag kommen würde. Und doch kam er zu früh. Nicht unerwartet, aber plötzlich – und es braucht Zeit, um zu begreifen, dass Du nun nicht mehr da bist.
Machs gut Bonnie, Du bleibst unvergessen und in vielen Herzen wird die Erinnerung an Dich weiterleben.
Heute gab es einen tollen Anlass zum Feiern, denn Johanna hat ihre Ausbildung zur Tierpflegerin erfolgreich abgeschlossen.
Drei Jahre lang hat sie die Tiere auf dem Erdlingshof sehr liebevoll und gewissenhaft betreut und versorgt und dabei viel gelernt. Im Blockunterricht ging es zwischendurch immer wieder zur Berufsschule, wo der theoretische Teil vermittelt wurde. Leider gibt es den Beruf Tierpfleger/in auf einem Lebenshof noch nicht, weshalb unserer Auszubildenden die Fachrichtung Tierheim/Tierperson absolvieren.
Mit dem Ende der Ausbildung ist leider auch Johannas Zeit auf dem Erdlingshof zuende, denn ihr Weg führt sie weiter.
Liebe Johanna, es war eine tolle Zeit mit Dir und wir werden Dich sehr vermissen. Bleib so wie Du bist und komm uns oft besuchen.
Benedikt (links) und Aljosha halten sich im Sommer gern in der Suhle oder unter Bäumen auf.
Wusstet Ihr, dass Schweine nicht wie wir Menschen schwitzen können?
Sie müssen ihre Körpertemparatur daher anders senken, z. B. durch ein Bad in der Suhle oder sie suchen schattige, kühle Plätze auf.
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