Archiv des Autors: Vera Gögele

Endlich wieder Besuchstage ?

Wir blicken dankbar und sehr glücklich zurück auf einen wunderschönen Besuchstag. ?

Wundervolle Gäste, entspannte Tiere, ein tolles Team und selbst das Wetter war uns nach der langen Unwetterzeit am Wochenende wohlgesonnen. ?

Wir bedanken uns von Herzen für den tollen Tag und ganz besonders für die Gastgeschenke für Mensch und Tier, die großzügigen Geldspenden, die leckeren Kuchenspenden und bei allen Menschen, die am Tag selbst, aber auch schon die Tage vorher mit uns angepackt haben, damit der Tag ein voller Erfolg wurde! ??

Alles Liebe, Ben! ?

Heute gibt es ein Geburtstagskind auf dem Erdlingshof: Ben ist heute 8 Jahre alt geworden. Er lebt seit guten sechs Jahren bei uns. ?

Aufgrund der Hitze hat er seine Geburtstagsaudienz erst heute Abend gegeben. ?

Herzlichen Glückwunsch allerliebster Ben – wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre mit Dir. ❤️

Fellpflege für Simon ?

Fast täglich striegeln wir Simons Fell und es fängt schon etwas an zu glänzen. Jedes Mal bringen wir auch ein paar von den Schmutzquaddeln mit runter, die sind allerdings sehr mit dem Fell verklebt und nur schwer raus zu bürsten.

Aber es wird – und Simon genießt die Prozedur sichtlich. ❤️??

Simon ? lebt sich gut ein

Unsere kleine Knutschkugel Simon hat sich super gut eingelebt und versteht sich mit unseren Ponys und den gleichaltrigen Rindern Nico und Michel richtig gut. Er kommt jeden Tag mehr an und hat schon ein gutes Körpergefühl entwickelt. Anfangs stolperte er viel oder ist irgendwo angestoßen, was sich aber gut gebessert hat.

Er liebt es gestreichelt und gebürstet zu werden und einen Teil der Schmutzzotteln haben wir schon abgebürstet bekommen.

Simon sucht jetzt noch liebe Menschen, die eine Patenschaft für ihn übernehmen möchten. ?

Wünsche für Goofy zum 2. Geburtstag

Heute feiert Goofy seinen 2. Geburtstag! Zusammen mit vier weiteren wunderbaren Lebenshöfen (S-O-L Stoppels offener Lebenshof, Tierschutz im Ruhrtal e. V., Lebenskühe – Initiative Lebenstiere e. V. und Lebenshof Wilde Hilde)  bieten wir an, ein sicheres Zuhause für ihn zu finden, wo er bis zu seinem natürlichen Lebensende bleiben kann. Was sind Eure Wünsche für Goofy?

Hintergrund: Goofy war von einer Schulklasse gerettet worden, sollte dann aber im Rahmen eines pädagogischen Formats geschlachtet werden. Nachdem die Proteste immer größer wurden und zahlreiche Medien berichteten, wurde das Schulprojekt abgebrochen.

Goofy lebt aktuell im Museumsdorf Volksdorf. Was spricht aus der Perspektive der Lebenshöfe dagegen? Johannes Jung, 2. Vorsitzender des Erdlingshofs e. V. erklärt: „Goofy hätte auf einem Lebenshof ein sicheres Zuhause bis zu seinem natürlichen Lebensende. Das Museumsdorf hingegen hat sehr klar kommuniziert, dass Goofy getötet werden soll, sobald er keinen Nutzen mehr erbringt oder der Umgang mit ihm zu schwierig wird.“ Nicolas Thun, Pressesprecher des Erdlingshofs fügt hinzu: „Es ist für uns wirklich nicht nachvollziehbar, weshalb das Museumsdorf so rigoros und vehement Goofys Tötung einfordert. Ein Projekt, das aus so viel Liebe und Mitgefühl entstanden ist, sollte nicht im Schlachthof enden! Und bei so einer tollen Auswahl von Lebenshöfen würden wir ganz sicherlich eine wirklich gute Lösung für Goofy finden.“

Wäre es aber nicht besser für Goofy, wenn er an seinem gewohnten Ort bleibt, mit den Tieren, die er kennt? Johannes Jung gibt zu bedenken: „Goofy hätte auf einem Lebenshof die Möglichkeit, kontinuierliche Freundschaften mit anderen Tieren zu entwickeln. Beim Museumsdorf hatte Goofy einen Freund namens Julius, der allerdings kurz vor unserer Demo getötet wurde, weil er offenbar im Umgang zu herausfordernd für das Museumsdorf war. Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis weitere Freunde von ihm, wie Ulli und Lancelot ebenfalls getötet werden. Wir sehen beim Erdlingshof täglich, wie wichtig Freundschaften für die Tiere sind. Rinder führen Freundschaften über ihr ganzes Leben hinweg, wenn sie die Möglichkeit haben.“

Warum der Fokus auf Goofy? Gibt es nicht größere Probleme für den Tierschutz? Nicolas Thun: „Goofy hat ganz genauso ein Anrecht darauf, dass wir uns für sein Leben einsetzen, wie jedes andere Lebewesen auch. Goofys Geschichte hatte so viele Presseberichte, natürlich wurde Goofy damit auch zum Symbol für die fast 800 Millionen Tiere, die jährlich in Deutschland getötet werden, ohne jede Notwendigkeit.“ Johannes Jung: „Ganz entscheidend für die Entwicklung des Fleischkonsums werden die folgenden Generationen sein. Und da wünschen wir uns eine ernsthafte, vollständige und ergebnisoffene Pluralität an Perspektiven, auch in Bezug auf Fleischkonsum und Klimawandel. Greta Thunberg zum Beispiel lebt aus genau diesem Grund vegan. Wir kritisieren, dass Goofys Tötung innerhalb des Schulprojekts zu keinem Zeitpunkt verhandelbar war.“

Glaubt der Erdlingshof daran, dass Goofy vom Museumsdorf Volksdorf herausgegeben wird? Nicolas Thun: „Wir können ein sicheres Zuhause für Goofy bis zu seinem natürlichen Lebensende finden, wenn das Museumsdorf und die Schule einfach nur zustimmen. Wir hatten auch beim Klassenlehrer Herr Mehnert angeregt, ob die Schule uns vielleicht eine Goofy-Garantie geben könne: dass wenn Goofys Leben gewaltsam beendet werden soll, sie sich noch einmal an uns wenden und wir gemeinsam überlegen, ob Goofy nicht vielleicht doch auf einen Lebenshof umsiedeln kann.“ Johannes Jung: „Doch auch wenn wir nicht verhindern können, dass Goofy getötet wird, können wir doch wenigstens verhindern, dass Goofy vergessen wird. Wir werden uns auch weiterhin friedlich dafür einsetzen, dass Menschen Anteil an Goofys Schicksal nehmen und vor dem Hintergrund seiner Geschichte ihren eigenen Konsum tierlicher Produkte überdenken.“

Warum kritisiert der Erdlingshof e. V. das Schulprojekt mit Rind Goofy?

Dem Erdlingshof ist es wichtig zu vermitteln, dass wir in eine Gesellschaft hineingeboren werden, die das Töten und Verzehren von Tieren als vollkommen normal betrachtet. Insofern bewertet er es als problematisch, wenn junge Menschen dahin gebracht werden zu glauben, die Tötung eines Tieres akzeptieren zu müssen, um ihren Konsum zu rechtfertigen und ihre Konsequenz unter Beweis zu stellen. Er kritisiert auch, dass mit der Bullerbü-Atmosphäre im Museumsdorf das reale Leid der Tiere in den Mastbetrieben und Schlachthöfen elegant ausgeblendet und stattdessen eine Utopie von vermeintlich glücklichen Tieren als Vorform zu unserem Essen geschaffen wurde.

Der Erdlingshof bemüht sich seit 18 Monaten um einen Kontakt mit der Schule und stellt sich hier kritischen Fragen zu seinem Einsatz für Goofy: erdlingshof.de/miteinander-reden-fuer-goofy/

Weitere Infos: https://www.erdlingshof.de/goofy/

? Herzlich Willkommen, lieber Simon ?

Es ist jedes Mal ein besonderes Ereignis für alle Erdlinge, wenn jemand Neues ankommt. So auch bei Simon, der seit kurzem unsere große Erdlingshof-Familie bereichert. ?❤️

Simon ist drei Jahre alt, ein Galloway-Rind und wahrscheinlich sehbeeinträchtigt.

Er hat sich für die kurze Zeit schon sehr gut eingelebt und sobald er richtig angekommen ist, werden wir ihn mit den „Großen“ vergesellschaften.

Alles Gute zum 3. Geburtstag, lieber Milo! ?

Der liebe Milo wird heute 3 Jahre alt und sein Start ins Leben war alles andere als schön. Als er mit ca. 4 Wochen zu uns kam, wussten wir nicht, ob er wieder gesund würde, so schlimm war sein Gesundheitszustand.

Aber Milo hat gekämpft und wollte leben und nach einem mehrwöchigen Klinikaufenthalt konnte sein neues Leben auf dem Erdlingshof beginnen.?❤️

Milo ist auch mit 3 Jahren noch unser kleiner Junge und wir freuen uns auf viele weitere glückliche Jahre mit ihm. ?