Die Hühner

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Die Hühner

Im März 2015 kamen elf gerettete Legehennen auf den Erdlingshof, die aus einer ganz normalen Bodenhaltungsanlage befreit wurden.

Ihr früheres Leben1Die Retter berichteten uns von lebensverachteten Zuständen. Sie sahen kranke Hühner, die kaum noch Federn hatten, in völlig überfüllten fensterlosen Ställen. Auch tote Tiere lagen achtlos auf dem Boden herum – für sie kam leider jede Hilfe zu spät.
Dennoch sollte es für einige der vielen Tausend Hühner ein Happy End geben und so wurden elf dieser unschuldigen Lebewesen gerettet.

Ankunft2Als wir die Transportboxen entgegen nahmen, blickten uns völlig verängstigte Hühner an. Zum ersten Mal in ihrem Leben sahen sie Tageslicht, denn in dem Stall, aus dem sie kamen, gab es nur künstliches Licht.

Die Hühner waren so stark von Würmern befallen, dass diese in ihren Hinterlassen-schaften mit bloßem Auge zu sehen waren.

Auch Milben krabbelten uns über die Hände, nachdem wir die Tiere aus den Transportboxen geholt hatten.

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Viele von ihnen hatten kotverklebtes Gefieder oder was davon noch übrig geblieben war.

Wir hoffen, dass sie sich langsam erholen werden und zusammen mit den anderen geretteten Tieren ihr Leben auf dem Erdlingshof genießen können.

Mit solchen symbolischen Rettungsaktionen soll ein Zeichen gesetzt werden, dass Tiere keine Produktionsmaschinen, sondern fühlende Lebewesen sind. Der Mensch hat nicht das Recht, sie einzusperren, auszubeuten und am Schluss auch noch zu töten.
Die meisten Menschen lehnen Eier aus Käfighaltung bewusst ab, was wir sehr begrüßen. Doch den wenigsten ist bewusst, dass in Fertigprodukten wie z. B. Gebäck oft Eier aus Käfighaltung verwendet werden. Es besteht bei verarbeiteten Lebensmitteln keine Kennzeichnungspflicht mit den Nummern (0, 1, 2, 3), so wie es beim „ganzen“ Ei der Fall ist.
Auch wollen wir dem Verbraucher bewusst machen, dass nicht nur die Legehühner selbst ein trauriges Dasein fristen müssen. Denn im Schnitt wird pro Legehenne auch ein männliches Huhn ausgebrütet, welches dann bei lebendigem Leib zerschreddert oder vergast wird. Da die männlichen Hühner keine Eier legen können und rassebedingt nur wenig Fleisch ansetzen, sind sie der wertlose Abfall der Eiergewinnung. Dies geschieht, obwohl das Tierschutzgesetz es verbietet, ein Tier ohne vernünftigen Grund zu töten.

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Die Hühner suchen noch Paten, vielleicht wollen Sie eine Tierpatenschaft für sie übernehmen.

Stellvertretend für die geretteten Hühner vom Erdlingshof stellen wir nachfolgend drei der Hennen vor:

Hannah, unser „Haus-Huhn“!

final_Hannah_und_Johannes_nachbearbeitetHannah hat aufgrund einer schweren Augenverletzung ihr Augenlicht leider vollständig verloren, so dass sie auf unsere Unterstützung im Alltag angewiesen ist.Hannah1

Da die anderen Hühner mit ihrer Augenkrankheit nicht zurecht kommen, grenzen sie sie aus. Daher lebt Hannah zusammen mit den Hunden und Menschen im Haus.

Bei schönem Wetter setzen wir sie in den Garten und bei ungemütlichem Wetter kommt sie mit ins Büro, wo sie die Nähe und Aufmerksamkeit von uns Menschen sehr genießt. Besonders freut sie sich über schöne Musik.

Auch Sie können Hannah helfen und den Erdlingshof bei seiner Arbeit für mehr Fairness und Mitgefühl unterstützen. Ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.


Ilona

IlonaIlona ist frech und stibitzt einem gerne mal das Futter aus der Hand. Sie beobachtet uns Menschen ganz genau und nutzt jede Chance, Essen zu ergattern.

Gern unternimmt sie auch weitere Ausflüge auf dem Hof, z. B. um bei den Schafen und Ziegen auf der Wiese nach leckeren Gräsern oder Samen zu suchen.

Am Abend freut sie sich aber über ihr sicheres Zuhause und sitzt zusammen den anderen Hühnern dicht aneinander gekuschelt im Hühnerhaus.

Auch Sie können Ilona helfen und den Erdlingshof bei seiner Arbeit für mehr Fairness und Mitgefühl unterstützen. Ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.

Luisa

LuisaLuisa ist eine sehr aufgeweckte und neugierige Hühnerdame. Durch ihren besonderen Gang ist sie unverwechselbar. Da sie in der Legefabrik einen Beinbruch erlitt, der nicht behandelt wurde, wuchs ihr Bein schief wieder zusammen. Dadurch hat sie jetzt einen etwas staksigen Gang, doch sie kommt damit sehr gut zurecht.

 

Auch Sie können Luisa helfen und den Erdlingshof bei seiner Arbeit für mehr Fairness und Mitgefühl unterstützen. Ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.