Die Schweine

Titelbild

Unsere Schweine leben gemeinsam in einem großen Außenbereich mit einem gemütlichen und kuscheligen Schweinehaus.

Hier haben sie ausreichend Platz zum Wühlen und Toben, denn dies gehört zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.

 

Viktoria

Viktoria wurde in einem großen Zuchtbetrieb in Dänemark geboren. Hier lebte sie die ersten zwölf Wochen ihres Lebens auf engstem Raum, ohne Beschäftigung, ohne Tageslicht, ohne den Schutz und die Wärme ihrer Mutter. Nach drei Monaten wurde sie auf einen Tiertransporter getrieben, dicht an dicht gedrängt zusammen mit 350 anderen Ferkeln, ohne zu wissen, was mit ihr geschieht. Der Transport über viele Stunden führte nach Deutschland, das Ziel war ein Mastbetrieb in Niedersachsen, wo auch Viktoria einige Monate „gemästet“ und danach für ihr Fleisch getötet werden sollte.

Viktoria auf A7 Quelle Polizei HamburgDoch Viktoria hatte großes Glück und offenbar auch großes Geschick. Ihr ist etwas gelungen, was nur den wenigsten für die sogenannte „Nutztierhaltung“ bestimmten Tieren gelingt – sie konnte sich aus einem fahrenden Tiertransporter selbst befreien und durch einen Sprung auf die Straße retten!

Sie überlebte nicht nur den Aufprall auf die stark befahrene Autobahn im Elbtunnel, wo sich der Transporter gerade befand, sie schaffte es sogar durch den Tunnel ins Freie zu gelangen, wo sie von der Polizei eingefangen und ins Tierheim Süderstraße des Hamburger Tierschutzvereins gebracht wurde. Viktoria_mL

Im Tierheim konnte Viktoria sich erholen und ihre Kratzer und Wunden wurden versorgt. Doch natürlich konnte sie dort nicht bleiben und eine Herausgabe an den Tierhändler wurde vom Tierheim zum Glück vehement abgelehnt.  So wurde nach einem sicheren Zuhause für sie gesucht, was sie nun auf dem Erdlingshof gefunden hat.

Viktorias unglaubliche Geschichte hat für großes Medieninteresse gesorgt und auch als wir sie vom Tierheim abgeholt haben, waren Pressevertreter vor Ort (siehe Pressemitteilung).

Viktoria und Vroni auf dem Balkon_klml

Viktoria hat sich rasend schnell auf dem Erdlingshof eingelebt. Sie ist sehr aufgeweckt, lebenslustig und mutig. Mit Schweinemädchen Vroni hat sich Viktoria bereits angefreundet.

 

Auch Sie können Viktoria helfen und den Erdlingshof bei seiner Arbeit für mehr Fairness und Mitgefühl unterstützen. Ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.

Totoro

TotoroTotoro kommt aus einem Mast- betrieb, wo die Schweine auf engstem Raum auf Betonspalten- böden gehalten wurden. Wie bei fast allen Ferkeln wurden auch bei ihm die Eckzähne abgeschliffen, der Ringelschwanz abgeschnitten, Ohrenmarken eingestanzt und er  wurde kastriert.

All dies geschah, wie bei fast allen Schweinen, ohne Betäubung. Totoros linkes Ohr ist heute gespalten, da er mit der Ohrmarken hängen geblieben ist und sich somit sein ganzes Ohr aufgerissen hat. Diese extrem schmerzhafte Verletzung passieLexi und Totorort oft bei Tieren, die Ohrmarken tragen.

Totoro hatte das Glück, gerettet zu werden und kam auf den Erdlings- hof.

Er ist auf eine freundliche Art sehr frech, hat er viel Freude an Bewegung und ist sehr aufgeweckt. Auch liebt er wie wohl alle Schweine das ausgiebige Wühlen in der Erde.

 

Auch Sie können Totoro helfen und den Erdlingshof bei seiner Arbeit für mehr Fairness und Mitgefühl unterstützen. Ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.

Bonnie

BonnieundMöpmöpBonnie wurde als kleines Ferkel verschenkt. Doch das kleine Schweinebaby wurde immer größer, weshalb es schließlich im Tierheim abgegeben wurde.

Heute lebt Bonnie zusammen mit den Gänsen in einem kleinen Haus und schläft leidenschaftlich gerne unter einem Berg von Stroh. Oft sieht man, wie die Gänse mit ihrer Freundin zusammen kuscheln.

Draußen ist Bonnie meistens in Begleitung der Gänse unterwegs, besonders Möp Möp weicht ihr selten von der Seite. Gerne kommt sie auf uns zu und holt sich ihre Streicheleinheiten. Nicht selten werden auch Besucher des Hofes neugierig von ihr begrüßt.

Beim Essen ist Bonnie sehr wählerisch und was ihr nicht schmeckt, lässt sie einfach liegen. Besonders freut sie sich über süße Früchte wie Trauben, Pfirsiche oder Melone.

Auch Sie können Bonnie helfen und den Erdlingshof bei seiner Arbeit für mehr Fairness und Mitgefühl unterstützen. Ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.

Carsten

CarstenCarsten ist seit Ende 2014 auf dem Erdlingshof und als Ferkel zu uns gekommen. Er war ein Geburtstags-geschenk und sollte als Spanferkel verspeist werden. Doch die Beschenkte brachte es nicht übers Herz, ihn zu töten und so kam er auf den Erdlingshof.

Carsten hat ein sehr freundliches Wesen und ist sehr sensibel. Er freut sich stets, wenn wir ihn besuchen kommen und ist für Leckerlis immer zu haben. Mittlerweile hat Carsten richtig gute Freunde gefunden, nämlich Ronja und Hannibal, die beiden Wildschweine.

Auch Sie können Carsten helfen und den Erdlingshof bei seiner Arbeit für mehr Fairness und Mitgefühl unterstützen. Ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.

Die Wildschweine

WildschweineEine Geschichte aus dem Wald

Eine kleine Wildschweinfamilie lief friedlich durch den Wald. Während die Erwachsenen nach Essen suchten, spielten die kleinen Frischlinge voller Freude im Schutz ihrer Mutter, die immer ein Auge auf die Kleinen hatte.

Plötzlich hörten sie Hundegebell und laute Rufe von Männern, die immer näher kamen. Die ganze Familie blieb für einen kurzen Augenblick wie versteinert stehen. Doch dann rannten sie voller Panik los – sie rannten um ihr Leben!

Die alten Tiere wussten genau, was da auf sie zu kam. Sie hatten schon einmal eine Treibjagd miterleben und viele Freunde im Kugelhagel der Jäger sterben sehen müssen.
Auch dieses Mal fielen wieder laute Schüsse. Einige aus der Familie wurden getroffen und stürzten tot zu Boden. Andere von ihnen wurden nur angeschossen und rannten mit schweren Verletzungen weiter. Es war ein großes Durcheinander und voller Panik liefen sie in alle Richtungen davon so schnell sie nur konnten.

Sechs der kleinen Frischlinge überlebten dieses schreckliche Massaker, doch sie hatten den Anschluss verloren. Sie irrten nun ohne Familie mutterseelenallein durch den Wald, denn auch ihre Mutter wurde von Kugeln getroffen und getötet.

Am Abend liefen die erst wenige Tage alten Babys noch immer völlig verstört suchend nach ihrer Mama durch den Wald. Doch sie fanden sie nicht, so laut sie auch nach ihr riefen. Völlig erschöpft kauerten sie sich schließlich zusammen und versuchten sich gegenseitig zu wärmen. Sie hatten Angst und konnten vor Hunger nicht schlafen. Sie zitterten und wimmerten, denn es wurde immer kälter.

Den nächsten Morgen erlebten nur noch zwei ihnen, denn die anderen Geschwister hatten die Nacht ohne die Wärme der Mutter nicht überlebt. Aber auch die zwei noch lebenden Kinder, ein Junge und ein Mädchen, waren extrem geschwächt und unterkühlt und sie blieben kraftlos am Boden liegen.

Ein Spaziergänger fand die beiden fast leblosen Körper der Waisenkinder, deren kleines Herz kaum noch schlug. Doch zum Glück handelte er sofort und nahm sie bei sich auf. Er kämpfte um ihr Leben und zog die Kleinen mit der Flasche groß.

Da die beiden Geschwister von klein auf an Menschen gewöhnt sind, ist eine Auswilderung nicht möglich. So wurde der Erdlingshof um Hilfe gebeten, den beiden ein sicheres Zuhause zu geben.

Ronja

Ronja_Johannes_Suhle1Ronja lebt seit dem Frühjahr 2015 auf dem Erdlingshof. Sie ist Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen und liebt es ausgiebige Schlammbäder zu nehmen, gerne auch mit ihren Freunden. Sie ist sehr verschmust und liebt es besonders am Bauch gekrault zu werden.

Die beiden Schweinejungs Carsten und Hannibal gehören zu ihren engsten Freunden. Sie sind sehr viel gemeinsam unterwegs und oft sieht man sie, wie sie miteinander spielen und durchs Gehege rennen.

Auch Sie können Ronja helfen und den Erdlingshof bei seiner Arbeit für mehr Fairness und Mitgefühl unterstützen. Ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.

Hannibal

HannibalHannibal ist zusammen mit Ronja auf den Erdlingshof gekommen. Er ist sehr an Menschen gewöhnt und begrüßt uns lautstark, wenn wir ihn besuchen kommen. Obwohl er noch so jung ist, hat er sich bereits einen ranghohen Platz in der Gruppe angeeignet. Nur Ronja kann sich ihm gegenüber fast alles leisten und fordert ihn oft zum spielerischen Kämpfen auf.

Auch Hannibal liebt es zu kuscheln und lässt dafür sogar sein Essen liegen.

Auch Sie können Hannibal helfen und den Erdlingshof bei seiner Arbeit für mehr Fairness und Mitgefühl unterstützen. Ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.

Vroni

Vroni

Vroni, ein junges Minischweinmädchen, ist sehr selbstbewusst, aufgeweckt und entdeckungsfreudig und macht zusammen mit der Hängebauchschweindame Bonnie, den Hühnern, Gänsen und Hunden den Hof unsicher.

Vroni war ein ungewolltes Geburtstagsgeschenk für einen Landwirt, der sie in einer Holzkiste im Heizungskeller hielt. Einer Tierschützerin gelang es, sie dort heraus zu holen und nahm Vroni bei sich auf. Doch Vroni wuchs und wuchs und wurde bald zu groß und quirlig für die Wohnung. Ihr neues endgültiges Zuhause hat sie nun auf dem Erdlingshof gefunden.

Auch Sie können Vroni helfen und den Erdlingshof bei seiner Arbeit für mehr Fairness und Mitgefühl unterstützen. Ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.